9 Tipps fürs Home Office zum vernünftigen Umgang mit Corona (inkl. Geheimtipp) – Dr. Jan Gumprecht antwortet

Vor einem Monat lachte ich noch selbst über Corona. Als meine Frau die Warnung in unseren Haushalt trug, dass das Corona-Virus uns hier noch schwer treffen wird, sagte ich zu mir: „Das Corona-Virus betrifft uns in Deutschland so sehr, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt“. Ich als fitter, gesunder und junger Mensch bin davon eh nicht betroffen.

Tausende von Toten, abgesagte Konferenzen und stornierten Bestellungen später, habe ich mich eines Besseren belehren lassen. Es wurde Zeit, dass ich mich zum richtigen Umgang mit dem Corona-Virus in Bezug auf meinen Home Office Arbeitsplatz schlau mache. Da mittlerweile das Home Office zu Deutschlands beliebtestem Arbeitsplatz geworden ist, teile ich diese Liste mit euch in der Hoffnung, dass der Eine oder Andere von meinen Recherchen profitiert.

Strategien im Umgang mit Viren wie Corona

Die Strategien zum Umgang mit Corona lassen sich in drei Bereiche einteilen:

  1. Eigene Abwehrkräfte stärken – durch ausreichend Schlaf, körperliche Aktivität und gesunde Ernährung.
  2. Sich selbst vor einer Infektion schützen – Infektionsbarrieren aufbauen
  3. Andere schützen – Die Ausbreitung des Virus behindern

Für alle, die bis zum Schluss durchhalten, gibt es am Ende noch einen Geheimtipp.

Eigene Abwehrkräfte stärken

Am besten fängt man mit sich selbst an, wenn es um die Abwehr von Krankheitserregern geht. Mit ausreichend Schlaf, körperlicher Aktivität und einer gesunden Ernährung schaffst Du die besten Voraussetzungen für ein starkes Immunsystem. Was das im Detail bedeutet erfährst Du jetzt:

1. Schlafe ausreichend

Ein ausgeruhter Körper kann sich am besten gegen einen Krankheitserreger zur Wehr setzen. Dank Homeoffice spart man sich Zeit, um zum Arbeitsplatz hin- und zurück zu pendeln. Zeit, die man in Schlaf investieren kann. Wie viele Stunden man benötigt, um ausgeschlafen zu sein, ist von Person zu Person unterschiedlich und hängt dazu von der Schlafqualität ab. Hör auf Deinen Körper. Er sagt Dir wenn Du ausgeschlafen bist. Wer wie ich gerne PowerNaps macht, hat im Homeoffice endlich die Möglichkeit dazu, ohne von den KollegInnen schief angeschaut zu werden. Weiterführende Informationen zum Thema Schlafen findest Du in „Das große Buch vom Schlaf“ von Prof. Dr. med. Walkter . Wer sich nur für die wichtigsten Fakten interessiert, findet diese auch in Englisch auf den Seiten des National Heart, Lung and Blood Institute der Vereinigten Staaten von Amerika.

2. Beweg Dich – Körperliche Aktivität baut Stress ab und stärkt das Immunsystem

Das ausreichend körperliche Aktivität essentiell zur Gesunderhaltung ist, ist kein Geheimnis mehr. Man spricht nicht umsonst davon, dass „Sitzen das neue Rauchen ist“. Häufig werde ich gefragt, wie viel ich mich denn bewegen soll? Am Besten auf den Punkt gebracht hat das die Weltgesundheitsorganisation. Die Empfehlungen für eine Woche lauten wie folgt:

  • 75 min mit höherer Intensität (besser 150 min), z.B. spazieren gehen oder gemütlich Fahrrad fahren
  • 150 min mit mittlerer Intensität (besser 300 min), z.B. schnelles Laufen oder zügiges Fahrrad fahren
  • 2x Muskelkräftigung und Gleichgewichtstraining

Die Trainingseinheiten müssen mindestens 10 min dauern.

Über vier Stunden pro Woche sportlich aktiv zu sein, stellt viele vor unüberwindbare Herausforderungen. Optimal wären dabei sogar acht Stunden. Kein Wunder, dass sich viele schon alleine aus Zeitmangel zu wenig bewegen. Im Homeoffice ist man zwar etwas flexibler in der Zeiteinteilung, aber man sollte aktuell besser daheim bleiben, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

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Eine mögliche Lösung ist unser nachhaltiges Premium-Deskbike FitSeat. Der FitSeat ist eine Mischung aus Bürostuhl und Fahrradergometer und lässt sich an jedem Steh-Arbeitsplatz mit allen Bürotätigkeiten kombinieren. Mit dem FitSeat wird aus passiver Schreibtischarbeit aktive Bewegungszeit, kinderleicht und ohne Zeitaufwand. Zur Zeit bieten wir die Möglichkeit den FitSeat 4 Wochen kostenlos und unverbindlich zu testen. Um Corona-Geplagten die Entscheidung etwas zu erleichtern, bekommst Du mit „COVID-19“ bis Ende April 10% Rabatt auf unsere Produkte. Klicke dazu dazu auf folgenden Button:

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3. Esse gesund – Faustregeln zur gesunden Ernährung

Wie man sich ernährt, um gesund zu bleiben, war mit Sicherheit ein Thema seit der Mensch denken kann. Selbst in dem relativ bescheidenen Zeitraum, in dem ich denken kann, hat es unzählige Diäten gegeben, die gekommen und gegangen sind. Glücklicherweise hat die Wissenschaft genug Wissen geschaffen, dass es möglich ist anhand weniger Faustregeln seine Ernährungsgewohnheiten sinnvoll zu steuern:

  1. Esse echtes Essen, d.h. Nahrungsmittel, die möglichst unverarbeitet sind. Hier geht es in erster Linie darum industriell verarbeitete Lebensmittel, wie z.B. Convenience Food zu vermeiden.
  2. Trinke ausreichend Flüssigkeit ohne Zucker (2 bis 3 l täglich), am besten Tee und Wasser. Kaffee in Maßen ist in Ordnung
  3. Saisonale Lebensmittel aus lokaler Bio-Herstellung sorgen für Abwechslung und schonen die Umwelt
  4. Um Produkte mit künstlich hinzugefügtem Zucker sollte man einen Bogen machen, wie der Teufel ums Weihwasser. Früchte in ihrer natürlichen Form und Schokolade mit einem möglichst hohen Kakaoanteil kann man ohne schlechtes Gewissen genießen.
  5. Je höher der Anteil an Gemüse, Früchten und Nüssen in der Nahrung, desto besser.
  6. Fisch vor Fleisch. Verarbeitetes Fleisch, z.B. in Form von Wurst am besten nie.
  7. Natürliche Fette, z.B. in Form von Ölen sind gesund. Gesättigte Fettsäuren sind OK. Industrielle Transfette auf jeden Fall vermeiden.
  8. Vollkorngetreide sind gesund, industriell verarbeitetes Getreide dagegen nicht.
  9. Zusätzlichen Schutz für Deinen Körper bieten Ballaststoffe und Essig.
  10. Regelmäßiges Fasten hilft Deinem Körper sich zu reinigen (Autophagie) und zu erholen. Dein Körper benötigt weniger Energie für die Verdauung von Lebensmitteln und kann sich besser um die Abwehr von Krankheitserregern kümmern. Als Nebeneffekt sparst Du mit Fasten Zeit und Geld.

Wer tiefer in das Thema Ernährung einsteigen will, dem empfehle ich „Der Ernährungskompass“ von Bas Kast, „The Obesity Code“ von Dr. Jason Fung oder die Ernährungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.

Extra Ernährungstipps zu Steigerung der Immunabwehr gegen Corona

  • Knoblauch hilft nicht nur bei der Abwehr von Vampiren, sondern auch bei Viren (Quelle). Dank Homeoffice brauchst Du keine Angst haben, dass Du Deine KollegInnen mit üblem Geruch belästigst.
  • Ingwer ist die ideale Ergänzung zu Knoblauch zur Stärkung Deiner Abwehrkräfte (Quelle).
  • Ausreichende Zufuhr an Vitamin C (Quelle), Vitamin D (Quelle) und Zink (Quelle).

Jetzt weißt Du, wie Du Deinem Körper optimal dabei helfen kannst, Krankheitserreger zu besiegen. Bei einer hochansteckenden Krankheit wie Corona ist es sinnvoll, zusätzliche Barrieren zu errichten, um gar nicht erst in Kontakt mit dem Virus zu kommen.

Sich selbst vor einer Infektion schützen – Infektionsbarrieren aufbauen

4. Kontakt vermeiden – „Social Distancing“

Die sicherste Methode, um nicht angesteckt zu werden, ist es den Kontakt zu anderen Menschen zu vermeiden. Da die Inkubationszeit des Virus bis zu 14 Tage dauern kann, lässt sich von außen nicht erkennen, ob jemand bereits mit dem Virus infiziert ist. Aus diesem Grund sollen im Moment alle zu Hause bleiben. Bist Du gezwungen das Haus zu verlassen, vermeide Menschenansammlungen und halte einen Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Personen. Achte bei der Begrüßung darauf keinem die Hand zu schütteln. Nutze möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugt das Fahrrad, gehe zu Fuß oder fahre mit dem eigenen Auto. Nicht zwingend notwendige Reisen sollten abgesagt werden.

5. Wasche regelmäßig und gründlich Deine Hände

Die Hände sind der häufigste Überträger von Krankheitserregern. Corona wird zwar primär durch Tröpfcheninfektion übertragen, aber Schmierinfektionen lassen sich nie ausschließen. Mit dem richtigen Händewaschen unterbrichst Du den Übertragungsweg und schützt Dich selbst. Auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung findest Du eine kurze Schritt für Schrittanleitung, wie Du optimal die Hände wäschst: LINK

Neben der Gründlichkeit ist die Regelmäßigkeit des Händewaschens das Gebot der Stunde. Wasche Deine Hände zum Beispiel nachdem Du genossen hast, wenn Du nach Hause kommst oder wenn Du auf der Toilette warst.

6. Lüfte regelmäßig

Viele Büros haben ein automatisches Belüftungssystem, die meisten Homeoffices nicht. Umso wichtiger ist es regelmäßig zu lüften. Frische Luft ist wichtig für das Immunsystem und die Gesundheit sowie für die Leistungsfähigkeit und das gesamte Wohlbefinden. Mehr Infos unter findest Du hier: LINK

7. Kaufe nicht zu Stoßzeiten ein

Hört sich trivial an, macht aber Sinn. Kaufst Du ein wenn weniger los ist, dann kommst Du auch mit weniger Menschen in Kontakt. Nutze am Besten die Morgenstunden, da sind die Supermarktregale noch gefüllt.

Andere schützen – Die Ausbreitung des Virus behindern

8. Hilf Menschen, die Hilfe benötigen

Personen ab 60 Jahren, Raucher oder Menschen mit Vorerkrankungen am Herz, der Lunge oder Krebs zählen zu den Corona-Risikogruppen. Biete diesen Menschen Deine Hilfe an, damit sie sich besser vor der Krankheit schützen können. Unterstütze Sie dabei, im Falle einer Infektion, möglichst schnell Kontakt zu einem Arzt zu bekommen.

9. Achte auf Hygiene beim Husten und Niesen

Beim Husten oder Niesen solltest Du generell darauf achten, dass Du keine Körperflüssigkeiten in Deine Umgebung versprühst. Halte mindestens einen Meter Abstand und drehe Dich beim Niesen weg von anderen Personen. Niese am Besten in ein Einmaltaschentuch, das Du danach entsorgst. Nutzt Du ein Stofftaschentuch, sollte es danach bei 60 Grad gewaschen werden. Ist kein Taschentuch griffbereit, tut es zur Not auch die Armbeuge. Du solltest immer vermeiden in Deine Hände zu niesen, da Du hinterher sonst mit Deinen Händen die Krankheitserreger verteilst. Nach jedem Niesen gilt: Gründlich Hände waschen. Hier gibts noch mehr Infos: LINK

Download Checklist

Ich habe alle wichtigen Informationen für Dich als kurze Checkliste zusammengefasst. Lade sie Dir hier kostenlos herunter (Nein, ich will dafür nicht Deine E-Mailadresse haben).

Download Checkliste

Geheimtipp

Der Geheimtipp zur Corona-Abwehr, den alle Behörden, Ärzte und Wissenschaftler bisher übersehen haben, ist es eine möglichst große Menge Klopapier im eigenen Haushalt zu horten. Je mehr Klopapier man in den eigenen vier Wänden sammelt, desto mehr fürchten sich die Corona-Viren vor Einem. Üppig vorhandenes Klopapier hat, wie vom Volk bereits erkannt, eine fiebersenkende, antibakterielle und antiseptische Wirkung. Eine Studie im Journal of Mass Hysteria (2020/03) konnte zeigen, dass Klopapier eine Corona Welle ausgelöscht hat. Ab einer Anzahl von 100 Klopapierrollen wird man immun gegen Corona. Der Geheimtipp kam vom Menno Henselmann.

Arnold Toilett Paper Meme

Bild-Quelle: https://mennohenselmans.com/illness-management-tips/

Der Geheimtipp war natürlich nur ein Scherz. Kein Scherz ist allerdings, dass Dir der FitSeat gegen die Viren hilft und Deine Homeoffice Zeit angenehmer macht und Du Dich besser konzentrieren kannst. Nutze am besten jetzt die Möglichkeit, den FitSeat bei Dir im Home Office kostenlos und unverbindlich zu testen. Wenn Dir der FitSeat gefällt, bekommst Du mit derm Code „CORVID-19″ sogar bis Ende April 10% Rabatt.

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Corona Hintergrundinformationen

Corona heißt in seiner Langform „Coronavirus SARS-CoV-2“, wenn man die das Virus meint und „COVID-19“, wenn man die aus dem Virus resultierende Krankheit meint. Der Name Corona geht auf das Äußere des Virus zurück, dass der Korona, dem Sonnenkranz, unserer Sonne ähnelt. Im Gegensatz zu bakteriellen Infektionen gibt es bei Viren keine Medikamente, die den Krankheitsverursacher abtöten. Übertragen wird Corona primär durch Tröpfcheninfektion. Eine Schmierinfektion ist nicht auszuschließen. Zwei entscheidende Gründe für die schnelle Ausbreitung des Virus sind, dass a) niemand gegen den Virus immun ist und b) zwischen der Ansteckungszeit und den ersten Symptomen (Inkubationszeit) bis zu 14 Tage vergehen können. 14 Tage in denen Infizierte bereits ansteckend sind. Wenn die Corona Infektion tödlich endet, dann meistens durch ein Versagen der Atemwege (der Patient erstickt). Erste Anlaufstelle in Deutschland ist das Robert Koch Institut (RKI) in Berlin, das eine eigene Corona-Webseite mit aktuellen Informationen hat

Wie gefährlich ist Corona wirklich?

Corona Viren sind regelmäßig Teil von Grippewellen, das ist nichts Neues. Laut dem Berater der Bundesregierung Prof. Drosten (Quelle) und dem Lungenfacharzt Dr. Wodarg (Quelle 1, Quelle 2) erkranken in der Regel zwischen 5 und 15 Prozent der Betroffenen einer Grippewelle an Corona-Viren. Corona-Viren, wie fast alle Viren, verändern sich ständig, sie mutieren. Mutationen sind eine Überlebensstrategie für Viren, da sie sonst aussterben würden, wenn alle immun gegen sie sind. Ob die Corona-Mutation der aktuellen Grippewelle schlimmer ist, als die Corona-Viren der letzten Welle, wissen wir nicht. Wir wissen es nicht, weil die Jahre davor nicht gemessen wurde. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal die Ausbreitung einer Corona-Infektionswelle gemessen, weil dies durch ein neues Testverfahren (PCR-Tests ) von Prof. Drosten (Charité, Berlin) möglich ist.

Auf der Informationsseite des RKI erfährt man zum Beispiel, dass die Sterberate in Deutschland 0,14% ist (Stand: 19.03.2020), d.h. von den 8.198 Erkrankten sind 12 gestorben. Die weltweiten Fallzahlen findet man bei der Weltgesundheitsorganisation: WHO-Corona Fallzahlen . Am 19.03.2020 sind dort 207.860 Fälle gemeldet von denen 8.657 tödlich endeten (Sterberate: 4,2%).
Im Vergleich dazu sind während der Grippewelle 2017/18 über 25.000 Menschen in Deutschland gestorben (Quelle). Man beachte, dass die Influenzaviren nur 10 Prozent einer Grippewelle ausmachen.
Ich kann mich zumindest in 2017/18 an keine Pandemie-Panik erinnern.

Unabhängig davon wie gefährlich das Virus ist, sollte man sich immer die Frage stellen, was wären die Alternativen und wer profitiert von welcher Lösung.

Egal wie sich unsere Regierung sich verhält, sollte sich jeder selbst folgende Fragen beantworten und entsprechend handeln:

  • Wie schwer muss eine Grippewelle sein, die es wert ist die Freiheitsrechte aller Bürger einzuschränken?
  • Wie schwer muss eine Grippewelle sein, die es wert ist viele Unternehmen in den Ruin zu treiben und vielen Menschen den Arbeitsplatz kostet?
  • Wie schwer muss eine Grippewelle sein, die es wert ist eine Weltwirtschaftskrise auszulösen?

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Auf gute Gesundheit

Dein Dr. Jan Gumprecht